Glücklich sein und glücklich bleiben
11. Sep. 2009 | Von Cordula | Kategorie: LebenEtwas mit dem Verstand zu wissen und etwas wirklich zu erleben sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das durfte ich heute selbst erfahren.
Es geht ums Glücklichsein.
Ich bin heute unglaublich glücklich. Dieser Tag kann es mit einigen anderen Tagen in meinem Leben aufnehmen, die ich zu den glücklichsten überhaupt zähle. Warum? Tja, genau da hängt der Haken. Es gibt keinen eigentlichen Grund. Nichts, wo ich sagen könnte, es wäre ein Riesenerfolg, ein Lottogewinn oder die Geburt eines Kindes gewesen. Nein, dieses Glücklichsein schlich sich ganz heimlich in mein Herz hinein. Ich nahm es zunächst dadurch wahr, daß ich nicht in Stress geriet, obwohl ich hinter meinem eigenen Zeitplan hinterher hinkte. Ich hatte sogar das dringende Bedürfnis zu lächeln. Und klar, dann kam auch mir die Frage in den Sinn: Warum bin ich glücklich?
Ich fand keinen äußeren Grund. Aber es fühlte sich toll an. Also wollte ich es behalten. Dieses wundervolle Gefühl. Ich räkelte mich darin. Und siehe da – es wurde noch intensiver.
Ich begann, wildfremde Menschen anzulächeln, ich verschickte Lächeln per Mail
. Und natürlich bekam ich auch Lächeln zurück. Das Glücklichsein wurde noch stärker.
Ich begann zu begreifen, daß es keinen äußerlichen Grund für unsere Gefühle braucht. Sie kommen aus uns selbst heraus.
Wir haben die Wahl, was wir daraus machen. Nähren wir diese Gefühle oder ersticken wir sie im Ansatz. Allein durch die Frage: Warum? kann man dieses Gefühl vernichten. Gibt es keinen sichtbaren Grund, kann man ja auch nicht glücklich sein. Ich habe dieses Gefühl heute ausgiebig genährt. Und es wuchs. Und aus dieser Fülle heraus konnte ich auch etwas davon abgeben an jene, die weniger hatten. Ich wusste ja, es würde mir nichts fehlen und es würde wieder nachwachsen. Die positiven Reaktionen der anderen Menschen haben mich natürlich gefreut und noch glücklicher gemacht.
Es ist wie ein Strudel, der sowohl an Stärke, als auch an Geschwindigkeit zunimmt. Ein Karusell, das ich nicht mehr verlassen möchte.
Ich habe jeden Tag die Wahl, meine Gefühle selbst zu steuern. Lass ich sie zu oder würge ich sie ab. Im Guten wie im Schlechten. Ich habe diese System gekannt, erfahren durfte ich es heute selbst und zwar in einer Intensität, die mich begreifen ließ. Dafür bin ich sehr dankbar und werde nun weiter meinen Strudel beschleunigen.
Seid glücklich!
ja, das stimmt, es gibt sehr oft KEINEN Grund, warum man glücklich bzw. unglücklich ist. Das kommt einfach so aus dem Innern heraus. Morgens stehe ich auf und bin …
Vielleicht liegt es wirklich an der Nahrung, die ich zu mir nehme > an der GefühlsNahrung. Ernähre ich mich permanent falsch, brauche ich mich nicht zu wundern … Nahrung für die Seele ist also genauso wichtig wie die Nahrung für den Körper.
Schwer verdauliches aber leicht zu konsumierendes Fastfood wird uns überall angeboten – AUCH für unsere Seele – nur ist man sich dessen selten bewusst und achtet NUR auf gesunde Ernährung (für den Körper).
Das ist wahr. Es gehört halt zu allem bewusstes Sein dazu.
Gerade was Nahrung (geistig wie körperlich) angeht, haben wir noch nicht genug Bewusstsein.
Interessant ist, was auch die Engel dazu sagen. Siehe Geistige Hygiene
Herzlichst
Cordula